02/06/2026
"Beamte sollen in die Rentenversicherung einzahlen." - Wir sagen NEIN!
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat diesen Vorschlag zur Reform des Rentensystems bereits vor einem Jahr gemacht.
Was für die Meisten - außerhalb des öffentlichen Dienstes - gerecht klingt, ist finanziell nicht umsetzbar und nicht mit den Grundsätzen des Berufsbeamtentums vereinbar!
💸 Der Beitrag zur Rentenversicherung liegt momentan bei 18,6% des Bruttolohns. Davon bezahlt der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer jeweils die Hälfte.
Auf die Arbeitgeber (hauptsächlich die Bundesländer durch Polizei, Justiz, Finanzen, Lehrer etc.) kommen dadurch enorme Ausgaben hinzu, die von den Haushalten nicht getragen werden können.
Der Bruttolohn der Arbeitnehmer muss um mindestens 9,3% erhöht werden, um den Beitragsanteil zahlen zu können. Was wiederum zu höheren Ausgaben für die Haushalte führt...
Utopisch, da weiterhin verfassungswidrige Besoldungen gezahlt werden und Tarifverhandlungen immer zäher werden, Geschweige denn eine Übernahme auf die Beamten zusätzlich zu verhandeln ist.
⚖️ Beamte schwören auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Sie dienen dem Staat. - Einige davon setzen dafür ihre Gesundheit und ihr Leben auf's Spiel.
Im Gegenzug sorgt der Staat in Form der Alimentation für sie. Art. 33 Abs. 5 GG
Dem wird bei einer Eingliederung in die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr entsprochen!
👥️ Der öffentliche Dienst hat in den letzten Jahren bereits an Attraktivität verloren. Werden die Vorteile des Berufsbeamtentums zukünftig noch weniger, wird es immer schwerer Beschäftigte zu finden.
‼️ An dem kaputten Rentensystem sind nicht die Beamten schuld!
Es bedarf definitiv einer Reform, aber ohne Einbeziehung der Beamten!
Den zukünftigen Generationen muss eine Rente zum vernünftigen Leben gesichert werden. Arbeiten weit über das 67. Lebensjahr hinaus ist unmoralisch.