25/02/2026
Als die US-Einwanderungsbehörde ICE ihre Razzien ausweitete, reagierte die amerikanische Maker-Community mit einer beeindruckenden Solidaritätsaktion: 3D-gedruckte Pfeifen als Warnsystem für betroffene Nachbarschaften. 📢
Die "Whistle Crew", ein loser Zusammenschluss von über 180 3D-Druck-Enthusiasten, hat die Produktion koordiniert und dabei Modelle wie den "ACstudio Micro Bitonal" oder die speziell für Massenproduktion optimierte "Penne" etabliert. Besonders praktisch: Wer einen Bambu-Drucker besitzt, kann per App direkt eine vorbereitete Platte mit 105 Pfeifen starten. Ein einzelner Maker berichtete, seit Mitte Januar über 12.000 Pfeifen produziert zu haben – täglich bis zu 700 Stück. 🖨️
Doch die Unterstützung geht weit über Pfeifen hinaus. In Hackerspaces im ganzen Land entstehen auch medizinische Hilfsmittel und Kamerahalterungen. Besonders spannend: Der Aufbau dezentraler Meshtastic-Netzwerke, die ohne Internet oder Mobilfunk funktionieren und ICE-Bewegungen tracken können. In New York arbeitet der Hackerspace NYC Resistor bereits an einem stadtweiten Mesh-Netzwerk. 📡
Um rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben, hat sich die Gruppe klare Regeln gegeben: Keine Aufrufe zu illegalen Handlungen, Prüfung aller Anfragen und strikte Moderation der Kommunikationskanäle. "Wir drucken Werkzeuge, damit Menschen ihr Versammlungsrecht wahrnehmen können", lautet die offizielle Position.
Für viele Teilnehmer ist die Aktion auch psychologisch wichtig: Die Pfeife um den Hals ist nicht nur ein Warnsignal, sondern auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität in unsicheren Zeiten. ✊
👉Die ganze Meldung lest ihr hier: https://www.heise.de/news/3D-gedruckte-Pfeifen-gegen-ICE-Maker-mobilisieren-in-den-USA-11182503.html